Monthly Archive for August, 2006

Krieg ich Alzheimer?

Kennt ihr das? Ihr lauft in der Stadt herum und euch sprechen, in euren Augen, wildfremde Leute mit dem Vornamen bzw. Spitznamen an? Das passiert mir immer öfter und ich versuche mich jedesmal an die Namen zu erinnern.

Meistens sind das total wildfremde Gesichter, die ich 100% nie vorher gesehen habe! Stellt sich die Frage, woher diese meinen Namen kennen und glauben, dass ich sie kenne o.O !

Langsam glaube ich wirklich, dass ich unter Alzheimer leide.

Der Höhepunkt kam, als mich eine fremde Person auf offener Straße zu ihrem Geburtstag eingeladen hat o.O . Ich glaub ich werd nicht mehr…

Freiheit = Führerschein!

Ich glaub’s nicht, aber ich hab meinen Führerschein :D . Ich könnt die ganze Welt drücken ^^.

Es gab keine Komplikationen, nur musste ich dreimal fürs Rückwärtseinparken ansetzen. Mein Fahrlehrer hat echt gute Arbeit geleistet, beim Ablenken meines Fahrprüfers :P .

Autofahren werd ich erstmal nicht mit dem Auto meines Vaters, nicht bevor die Kiste beim TÜV war! Ich stell mir schon jedesmal, wenn mein Vater oder mein Bruder damit fahren, vor, dass das Ding fast auseinander fällt.

Ich wünsche euch, solltet ihr schon siebzehn bzw. achtzehn Jahre alt sein und euren Führerschein beginnen wollen, viel Glück :) .

Test Post mit Windows Live Writer BETA

Ja, ihr lest richtig ;) . Ich probier gerade mein Glück mit einer Microsoft Beta! Die meisten werden mich jetzt köpfen wollen, warum ich waagen sollte eine Beta aus dem Hause Microsoft anzufaßen, aber halt! Ich habe im Internet, wo den sonst :D , einen netten Beitrag im Microsoft Blog gefunden zum Thema “Blog Writer”.

Mit dem Windows Live Writer ist es möglich, Beiträge mit Hilfe des Windows Live Writer zu verfassen und dann an seinen eigenen Blog zu senden. Die Software loggt sich automatisch mit den richtigen Daten, die du ihm natürlich geben musst, ein und postet dann den Beitrag :D .

Hoffe natürlich für mich, dass alles glatt läuft :) , dann werde ich öfters das ding hier verwenden :D .

Windows Live Writer soll nicht nur mit WordPress sondern auch mit Windows Live Spaces, Blogger, LiveJournal, TypePad und allen Blogs die RSD Unterstützen funktionieren.

ProxyShare P2P: Filesharing der Zukunft! – Teil2

Heute habe ich ProxyShare P2P konfiguriert (d.h. Firewall nach ProxyShare eingestellt) und es zum laufen gekriegt. ProxyShare ist schon von der Konfiguration her sehr kompliziert. Beispielsweise wird beim Konfig.-Fenster mit Abkürzungen hantiert, mit dem ein leihe sicherlich nichts anfangen sollte. Man ist somit auf die Hilfe bzw. das Wiki von ProxyShare angewiesen.

Nachdem ich ProxyShare nun endlich richtig konfiguriert hatte und meine Benutzerdaten (ja, man muss sich auf der ProxyShare Seite registrieren, wenn man was runterladen will, Registrierung ist aber kostenlos) eingebeben hatte, konnte der ganze spaß nun auch endlich beginnen. Das Core von ProxyShare ist ein einfaches Konsolen Fenster, zeigt aber deutlich mehr informationen an, wie die ProxyShare GUI, beispielsweise hatte ich nicht den blassenschimmer, dass ich bei meiner Firewall den Port 4662 Freigeben soll, die GUI bleibt leise und meckert nicht.

Die Suche ist, wie sollte es auch anders sein, kompliziert :D . Man hat die Qual der Wahl ob man Local oder Remote suchen möchte. Local bedeutet, man sucht nur auf seinen eigenen ISP Proxy, Remote hingegeben sucht im kompletten ProxyShare Netzwerk. Die Local suche soll deutlich schneller sein, als die Remote suche, leider hatte ich niemals Suchergebnisse, auch wenn im Core steht: 66 Searchresults, aber in der GUI wird kein einziger dargestellt.

Nun gut, es gibt noch eine weitere Möglichkeit einen Testdownload zu starten. Wenn man auf die Rubrik: Webbrowser und anschließend auf die 2 klickt, erhält man eine Liste der aktuellsten Uploads/Downloads. Sehr schlicht gehalten diese Seite, aber enthält eigentlich so gut wie alle Informationen. Schon jetzt merkt man, ProxyShare soll zum ultimativen Illegalen Netzwerk ausartern, denn alles, was dort steht, sind Dateien, die gegen Urheberrechte verstoßen. Naja, wozu sollte Filesharing sonst da sein ;) .

Also habe ich einfach irgendeinen Download angeklickt, und siehe da, es ist ein ED2K link, bekannt von eDonkey/eMule usw., halt das altbekannt ED2K Netzwerk. Aber weit gefehlt! ProxyShare nutzt nur die Links vom ED2K Netzwerk, connectet selbst aber auf keinen ED2K Server und lädt somit nicht vom Netzwerk.

Der Download selbst startet meist erst nach mehreren Sekunden bis Minuten. Wenn nur vom ISP Proxy heruntergeladen wird, geschäht das über 4MB-häppchen, ProxyShare bezeichnet diese als Chunks. Die 4MB-häppchen werden mit woller DSL Leistung, wie versprochen, heruntergeladen. Sind die 4MB erreicht, muss wieder zum nächsten Chunk gelangt werden. Das dauert wiederrum wieder einige Sekunden bis Minuten usw. und sofort.

Eine langwierige Prozedur, die ich mir nicht weiter antue. ProxyShare begründet diesen “Langsamenvorgang” damit, dass noch zuwenig Leute ProxyShare nutzen (es sind gerademal 100-200 Leute vorhanden). Wenn sich mehr Leute entschließen würden, ProxyShare zutesten und Dateien zu “Sharen” sollte sich das Netzwerk langsam aber sicher selbst verschnellern.
Wie gesagt, der Zeit ist ProxyShare noch zu klein und zu langsam, bevor man sagen kann “JA!, dass ist, was ich immer nutzen werde!”. Wie Jeremie schon im Kommentar meines letzten Beitrags geschrieben hatte, ist ProxyShare keineswegs OpenSource. Es hat somit erst einmal schlechte Karten in der P2P Welt, denn mit Hilfe von außen kann schlecht gerechnet werden, einzig Bugreports sind möglich.

Wir werden sehen, wie sich ProxyShare entwickeln wird. Gespannt bin ich außerdem, wie die Film-, Musik- und Spieleindustier auf ProxyShare regieren werden, zur Zeit ist noch nichts verlautet worden, was sich aber sicherlich bald ändern wird ;) .

ProxyShare P2P: Filesharing der Zukunft!

Heute Abend bin ich auf ProxyShare P2P gestoßen und mich sofort in das System verliebt. ProxyShare P2P funktioniert alleine durch die ISP Proxies. Solltet ihr schon diverse eMule Mods getestet haben sollte euch die Funktion WebCache schoneinmal aufgefallen sein.

ISP Proxies verursachen, anders als normale Downloads, keinen Traffic (für den ISP selbst). Der Vorteil für die ISP liegt auf der Hand – das Internet läuft schneller. Der Vorteil für uns Normalo-User ist – wir laden mit voller Geschwindigkeit, jeder Zeit :D .

ISP Proxies sind dazu gedacht, häufig aufgerufene Seiten/Dateien auf einen Proxy zwischenzuspeichern und allen Benutzern, die den gleichen ISP verwenden (beispielsweise alle die bei T-Online angemeldet sind, haben einen und den selben ISP Proxy), bereit zu stellen ohne zusätzlichen Traffic zuverursachen.

ProxyShare P2P macht sich dieser Funktion zur nutze und kopiert alle Dateien auf den ISP Proxy. Wenn jetzt beispielsweise eine Datei auf dem ISP Proxy von T-Online gespeichert ist und ein Benutzer von Arcor diese Datei runterladen will, muss die Datei noch vom T-Online ISP Proxy zum Arcor ISP Proxy kopiert werden. Dieser kopiervorgang dauert lange, aber in der Zwischenzeit, wo die Daten kopiert werden, kann der Benutzer von Arcor die daten auch vom T-Online Benutzer (nicht vom Proxy selbst!) beziehen.

Hört sich alles sehr kompliziert an, mir ist auch nicht klar, wie es die Entwickler geschafft haben, die Daten auf den ISP Proxy zu buchsieren, ohne das diese sehr oft angefragt werden. Ob das ganze auch wirklich funktioniert, werde ich morgen Testen ;) .

ProxyShare P2P ist nicht einem Paket (d.h. Core und GUI in einem Paket) sondern getrennt vorhanden, somit ist eine inplementierung für Linux machbar und ist auch schon in Planung :D . Zur Zeit ist aber erst nur die Core für Linux verfügbar, an der GUI wird noch gewerkelt. Für Windows-Nutzer sind Core und GUI selbstverständlich schon jetzt zu haben :D .

ProxyShare P2P (Download Seite für Win/Lin) – hosted on proxyshare.com

Morgen dann mehr.

.UHA kleiner als .RAR und .7Z? – Teil2

Da ich gestern ja keine Zeit mehr hatte, die Dateien durch 7zip zujagen, werde ich das Heute nachholen.

Getest wird mit den selben Dateien, wie gestern. Auch bei 7zip gibt es möglichkeiten, die Komprimierung einzustellen (Buffer, Wordsize etc.). Da ich der ansicht bin, dass das zu spezifisch ist und sich von den größenverhältnissen sowieso nur kleinere KB beträge ändern, werde ich nur die standart Einstellungen für den “Compression Level: Ultra” mit der “Compression method: LZMA” nehmen.

Zur Erinnerung:
18 MP3 = 84.149.047 Bytes
41 JPG = 20.543.339 Bytes
1 AVI = 276.886.388 Bytes

RAR hat in diesem Gebiet keine große chance mehr, deshalb folgt hier nur ein vergleich zwischen UHA und 7Z.
Folgendes System wurde auch hier angewandt: [Original größe] -> [UHA Einstellung1 größe] -> [UHA Einstellung2 größe] -> [7Z größe]

MP3:
84.149.047 Bytes -> 83.162.571 Bytes -> 83.156.345 Bytes -> 83.719.382 Bytes

JPG
:
20.543.339 Bytes -> 20.246.312 Bytes -> 20.241.351 Bytes -> 20.322.371 Bytes

AVI
:
276.886.388 Bytes -> 137.530.450 Bytes -> 136.287.996 Bytes -> 135.599.505 Bytes

Ich habe, der Übersichthalber, die kleinste Dateigröße Kursiv und Fett makiert. Wie zusehen ist, ist 7Z einmal kleiner als UHA, aber dafür braucht 7Z viel weniger Zeit als UHA. Daraus resultiert sich nur eins.

7Z ist nach Performance und Größe der absolute Sieger! Wer hingegen nur auf die Endgröße schaut, wird mit UHA am besten bedient sein. Wem es am schnellste gehen soll, bleibt am besten bei RAR.

Der große Vorteil von 7Z ist, dass es OpenSource ist und somit für alle Plattformen erhältlich ist. Das Dateiformat RAR ist ebenfalls überall erhältlich, leider ist aber nur der Entpacker OpenSource. Der Bepacker ist nur als Shareware zuerhalten. UHA ist nur auf Windows spezialisiert und somit ist kein Entpacker für Unix/Linux/Mac in Arbeit noch geplant.

.UHA kleiner als .RAR und .7Z?

Das Datei-Format .UHA ist schon etwas älter. Am 26.06.1997 ist die erste Version von UHARC (entwickelt von Uwe Herklotz) erschienen, die aber nicht Veröffentlicht wurde. Nach Jahrelangen entwicklungen ist am 06.02.2005 die letzte, aktuellste Beta von UHARC erschienen, welche auch fleißig von allenmöglichen Entwicklern genutzt wird um eine passende GUI dafür zu erstellen. UHARC ist Allgemein gesehen ein reines Konsolen Programm.
Es gibt schon sehr viele GUI für UHARC, beispielsweise FileCompress und WinUHA. Ich stelle hier WinUHA vor.

Zum testen habe ich 18 MP3 Dateien (insgesamt 84.149.047 Bytes groß), 41 (JPG) Bilder (insgesamt 20.543.339 Bytes groß) sowie eine AVI Datei (276.886.388 Bytes groß) jeweils einmal mit WinRAR und zweimal mit WinARC, mit jeweils anderen Einstellungen, bepackt.

Um das etwas übersichtlicher zu gestalten, habe ich folgendes System aufgebaut:
[Original größe] -> [RAR größe] -> [UHA Einstellung1 größe] -> [UHA Einstellung2 größe]

Als Rar-Komprimierer habe ich die aktuellste Beta (3.60 Beta5) von WinRAR mit der höchsten Kompression genutzt.
Die WinUHA Einstellungen1 sehen wie folgt aus. Als kompression habe ich ALZ-3 mit aktiviertem Multimedia kompression sowie einer Wörterbuch größe von 4096KB und 1024KB Buffer.
Die WinUHA Einstellungen2 sind identisch nur dass ich das Wörterbuch und den Buffer auf 32768KB gestellt habe.

MP3:
84.149.047 Bytes -> 83.419.108 Bytes -> 83.162.571 Bytes -> 83.156.345 Bytes

JPG:
20.543.339 Bytes -> 20.256.109 Bytes -> 20.246.312 Bytes -> 20.241.351 Bytes

AVI:
276.886.388 Bytes -> 151.625.394 Bytes -> 137.530.450 Bytes -> 136.287.996 Bytes
Ergebnis:
Wenn man jetzt seinen Taschenrechner rausholt, wird man merken, dass das UHA Datei format in jeder hinsicht kleiner ist, als das RAR Datei Format. Leider dauert die Komprimierung bis zu 4x länger als mit WinRAR. Durch die Veränderung der Einstellungen, kann man noch einige KB rauskitzeln aus der ALZ-3 Komprimierung, aber ob es wirklich auf die paar KB an kommt, muss jeder selbst entscheiden ;) . Da ich leider jetzt keine Zeit hatte mein 7zip rauszusuchen und die Dateien nochmal da durch zu jagen, bleibt es erstma abzuwarten, wie sich UHA mit 7Z schlägt. Im nächsten Beitrag wird das dann folgen :) .